Wenn beim Gehen nichts mehr geht – in die Apotheke!

Schmerzkampagne des Apothekerverbands des Kantons Zürich AVKZ in Zusammenarbeit mit der Rheumaliga im September 2016

Schmerzen am Bewegungsapparat sind häufig. Gelenk- und Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. Fast 40 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz klagen über Bewegungsschmerzen. Tendenz zunehmend. Insbesondere der Rücken oder die Nackenpartie aber auch Gelenke wie Schultern, Knie und Hüfte sind davon betroffen. Eine Lebensweise mit wenig Bewegung und die zunehmende Neigung zur Fettleibigkeit verschärfen das Problem noch.


Fachleute zeichnen ein düsteres Bild der ungebremst zunehmenden Gelenkschmerzen in der Zukunft. Die Schweizerische Gesellschaft zum Studium des Schmerzes hat 2016 zum „Globalen Jahr gegen Schmerzen in den Gelenken“ ausgerufen.

600 Schweizer Apotheken am Start

Rund 600 Apotheken der Deutschen Schweiz in Zusammenarbeit mit der Rheumaliga Schweiz richten im September den Fokus auf Gelenkschmerzen. Mit Präsenzschulungen, Online-Lerntools und dem Dossier Gelenkschmerzen haben sich Fachpersonen aus der Apotheke für betroffene Kunden fit gemacht.

Körperschmerzen verändern den Menschen, beeinflussen die innere Ausgeglichenheit, mindern die Lebensqualität und wirken sich negativ auf das Privat- und Liebesleben aus. Neben dem Leiden und den Beschwerden für den Einzelnen können Gelenkschmerzen durch verlorene Arbeitstage auch erhebliche Kosten für die Gesellschaft bedeuten. Die meisten Betroffenen wollen nur eines: so schnell wie möglich wieder ohne Schmerzen leben, den Alltag ohne Einschränkungen gestalten. Die Apotheke nimmt dabei eine wichtige Rolle ein, ist sie doch der direkte Weg zur Besserung: Ohne Voranmeldung, zu jeder Tages- oder Nachtzeit im Einsatz. Die Apotheke verfügt in den meisten Fällen über eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten.

Pharma-Assistentinnen nehmen anhand eines strukturierten Beratungsgesprächs alle wichtigen Informationen auf, überprüfen diese mit Algorithmen und legen mittels Therapiekarten eine Behandlung für die jeweiligen Schmerzen fest. Wenn sie nicht helfen können, verfügen sie über ein dichtes Netz von Fachärzten, die sie dem Patienten vermitteln oder machen auf das Angebot der Rheumaliga Schweiz aufmerksam. Wichtig ist vor allem, dass der Schmerz nicht chronisch wird, das heisst, das Schmerzgedächtnis erinnert sich an den Schmerz und ruft ihn immer wieder ab.

Vertrauen der Bevölkerung in die Apotheke mit 90 Prozent sehr hoch

Beim Beratungsgespräch richtet sich der Apotheker oder die Pharma-Assistentin nach der Art des Schmerzes. Ist er zum Beispiel akut, traumatisch oder chronisch. Bei der individuellen Therapie stehen neben schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkstoffen auch Kälte- oder Wärmepackungen zur Verfügung. Alternative, sanfte und schonende Behandlungen wie zum Beispiel Quarkwickel, unterstützende Homöopathie- oder Nahrungsergänzungsmittel haben durchaus auch ihren Platz.

Die Fachkompetenz der Apotheken betreffend Gelenkschmerzen endet natürlich nicht mit dem Ablauf der Kampagne. Apotheken sind im gesamten Gesundheitsspektrum kompetent und effizient in der Beratung. Sie können mehr als nur Medikamente abgeben. Das Potenzial ist vorhanden. Das Vertrauen in die Kompetenz der Apotheken ist laut einer Umfrage vor zwei Jahren mit fast 90 Prozent sehr hoch.


Er hat's erfunden: Der Initiant der Schmerzkampagne, AVKZ-Präsident und Radio 24-Apotheker Dr. Lorenz Schmid.


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> Bericht Schweizer Illustrierte


Interviev mit Schmerzpatient Benno Bürk - Alltagsschmerzen müssen nicht sein

Schmerzen behindern Menschen und können so stark ausfallen, dass sie alle Gedanken dominieren und den Alltag oder die Arbeit zur Qual machen. Schmerzen haben viele Ursachen und Facetten. Sei es nach einem Vorfall beim Sport, einer unglücklichen Bewegung bei den Gartenarbeiten, oder im Alter das zunehmende Zwicken und Zwacken in den Gelenken. Bei Benno Bürk passierte es im Büro.

Benno Bürk, wo tut es weh? Und was hat Sie dazu bewogen, in die Apotheke zu gehen?
Die meiste Zeit arbeite ich am PC. Seit längerem verspürte ich leichte Schmerzen im Handgelenk. Seit gestern geht aber gar nichts mehr. Starke Schmerzen in der rechten Hand strahlen aus bis in die Schulter. Die Computer-Maus bedienen und arbeiten – unmöglich. Eine Arbeitskollegin hat mich dann mehr oder weniger in die Apotheke "befohlen".

Wie konnte Ihnen die Apotheke helfen?
Zu allererst war ich sehr überrascht, dass in der Apotheke nicht einfach Medikamente abgegeben werden, sondern eine echte Beratung stattfindet. In meinem Fall hat die Pharma-Assistentin gezielt Fragen gestellt, die Beweglichkeit des Handgelenks geprüft und abgeklärt, ob der Schmerz akut oder chronisch ist. Es hat sich herausgestellt, dass ich eine Sehnenscheidenentzündung habe.

Die Apotheke, die erste Anlaufstelle?
Tatsächlich. Die Mitarbeiterin unterbreitete mir einen konkreten Therapievorschlag mit einer entzündungshemmenden Salbe und mit einer stabilisierenden Handbandage. Eine schmerzlindernde Tablette hat den Schmerz rasch beruhigt und soll mir in der Nacht helfen. Wenn es nicht besser wird, kann ich auch jederzeit wieder vorbeigehen. Jetzt gönne ich meinem Handgelenk aber erstmals Ruhe.



Machen Sie den Test - im September 2016 oder jederzeit in Ihrer Apotheke.



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Hoher Besuch an der Frühlingsversammlung 2017

Regierungsrätin Jacqueline Fehr begrüsste am 18. Mai rund hundert ApothekerInnen und Gäste in Winterthur zur Frühlingsversammlung. Sie lobte die laufende Neupositionierung und das Engagement der rund 220 Zürcher Apotheken zum Wohl des Zürcher Gesundheitswesens. Nebst den statutarischen Geschäften wurden in Winterthur 14 Neumitglieder begrüsst und die Geselligkeit gepflegt.

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Jetzt in 87 Zürcher Apotheken gegen Zeckenbiss impfen


Mit den steigenden Temperaturen erwacht in unseren Wäldern langsam das Leben - und leider auch die Zecken. Der gesamte Kanton Zürich ist Risikogebiet für die von Zecken übertragene Borreliose und die Frühsommer-Hirnhautentzündung - kurz FSME genannt. Gegen FSME kann man sich impfen. Die mittlerweile 87 Zürcher Impfapotheken beteiligen sich darum am FSME-Aktionsmonat März 2017. Impfen Sie sich jetzt, damit Sie unbeschwert durch unsere Wälder streifen können.

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Impfapotheke finden


Dank der neuen Homepage www.impfapotheke.ch lassen sich die Zürcher Impfapotheken jederzeit und einfach finden.

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